Ein Käferkeller ist eine rund 50 cm tiefe und 100 cm breite Grube, die mit unbehandeltem Totholz, kleinen Ästen, gehäckseltem Holz und Laub befüllt wird. Idealerweise liegt der Käferkeller im Halbschatten an einem ruhigen Platz. Aufgrund des warmen und feuchten Mikroklimas fühlen sich dort verschiedenste Tierarten wohl, v.a. diverse Käferarten, aber auch andere Insekten sowie Hundert- und Tausendfüßer.
Mit einem Käferkeller werden morsche Wurzelstöcke abgestorbener Bäume nachgeahmt. Dort legen bestimmte Käfer ihre Eier ab. Der bekannteste unter ihnen ist der Hirschkäfer (Lucanus cervus) aus der Familie der Schröter – eine streng geschützte und bedrohte Käferart. Seine Larven ernähren sich von zersetztem, verpilztem Holz.


